Fantasy Football – Was ist das überhaupt?


Lange Zeit habe ich gezögert, und mich nicht an Fantasy Football heran getraut, aber dieses Jahr bin ich nun gleich mit zwei Mannschaften am Start. Aus diesem Grund möchte ich ein wenig über meine Erlebnisse und Erfahrungen berichten, um vielleicht den ein oder anderen Football-Fan ebenfalls neugierig zu machen. Denn wenn man sowieso schon von American Football begeistert ist, und sich gerne Spiele anschaut, dann kann ich jetzt schon sagen, dass es noch mehr Spaß macht die NFL-Spiele zu verfolgen, wenn man weiß, das dort die „eigenen Spieler“ dabei sind. Damit werden nicht nur die Spiele des Lieblingsteams interessant, sondern auch Spiele von anderen Mannschaften.

Für diejenigen, die noch gar nicht wissen, was Fantasy Football überhaupt ist, hier zuerst ein ganz kurzer Überblick:

Wer selbst einmal GM oder Headcoach spielen möchte, der sollte sich mit Fantasy Football vertraut machen. Bei diesem Online-Spiel draftet man sein eigenes Team und startet in einer Liga, in der man wöchentlich mit seinem Fantasy-Team gegen eine andere Mannschaft antritt. Die Fantasy-Spieler erhalten aufgrund ihrer tatsächlichen Leistung in der NFL entsprechende Fantasy-Punkte (z.B. je 25-passing-yards gibt es 1 Punkt, eine Interception hingegen wird aber auch mit -2 Punkte gewertet usw.). Diese Punkte werden für die Fantasy-Mannschaft addiert und das Team mit dem höchsten Punktwert gewinnt dieses Fantasy-Liga-Spiel. Im Regelfall spielt man z.B. bei NFL.com in einer 10er-Liga. Man hat allerdings nur 14 reguläre Spiele, also nicht gegen jedes Team ein „Hin- und Rückspiel“, da die ersten vier Mannschaften in der Fantasy-Liga sich für die Playoffs qualifizieren, also noch zwei Spieltage zusätzlich benötigt werden. Die reguläre NFL-Saison dient als Basis für die Fantasy-Wertung daher bleiben insgesamt nur 17 Spieltage, an denen theoretisch alle Spieler im Einsatz sind und punkten können. Allerdings kann der letzte tatsächliche Spieltag fast nicht mehr als regulär betrachtet werden, da einige Teams, die bereits die Playoffs erreicht haben, oft die „zweite Mannschaft“ auf das Feld schicken, um die Top-Leute zu schonen. Damit die Fantasy-Liga nicht komplett zum Glücksspiel wird, ist dieser Spieltag sozusagen außen vor, und die Fantasy-Saison etwas kürzer als die wirkliche NFL-Saison.

Fantasy Football wird nicht nur von der NFL angeboten, sondern auch von anderen großen Unternehmen wie z.B. YAHOO! Sports oder ESPN. Je nach Anbieter gibt es sogar Preise für die besten Fantasy-Teams bzw. deren Besitzer/Headcoaches. Man kann einer vom Anbieter bestehenden Managed-League beitreten, oder seine eigene Liga gründen, und seine Freunde oder Arbeitskollegen einladen, um ein interne Meisterschaft auszuspielen.

In den nächsten Wochen werde ich weitere Erfahrungen sammeln als Fantasy-Headcoach und in nachfolgenden Artikeln über meine Fortschritte berichten. Vielleicht kann ich manchen Leser überzeugen, selber einmal mit einer Mannschaft zu starten, so dass wir uns spätestens in der nächsten Saison in einer Fantasy-Liga miteinander messen können.

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